Die Verhältnisse schaffen das Verhalten. Nicht umgekehrt.
Landauf, landab beschäftigen sich Unternehmen damit, attraktiv zu werden, um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte den Anschluss nicht zu verlieren und für Talente anziehungskräftig zu sein. Attraktivität ist heutzutage kein Nice-to-have, sondern eine ÜbERLEBENsfrage. Nicht die Frage »Was müssen wir anbieten, damit wir als Arbeitgeber attraktiver werden?« sondern das tägliche Erleben des Arbeitsalltags entscheidet über die Attraktivität einer Organisation.– Genau dort also, wo Führung, Organisation und Kultur aufeinandertreffen und zum Arbeitserlebnis werden. Dort also, wo die Verhältnisse das Verhalten schaffen.
Was in unserer Organisation macht es Menschen leicht (oder schwer), gerne bei uns zu arbeiten?
Attraktivität entsteht im System.
Tischfußball in der Pause, flexible Arbeitszeiten, moderne Ausstattung u.v.a.m. garantieren nicht, dass eine Organisation attraktiv organisiert ist. Solange Entscheidungen ewig dauern, Zuständigkeiten unklar sind, Informationen fehlen, Meetings weitere Meetings produzieren, Führung zu wenig/viel entscheidet oder die Zusammenarbeit energieraubend ist, bleibt das Arbeitserlebnis hinter dem Anspruch der Attraktivität.
Oft sind es nicht die Menschen, die eine Organisation ausbremsen, sondern die Strukturen, in denen sie arbeiten.
Führung übersetzt Strukturen, Regeln, Werte in tägliches Erleben.
Führung ist ein wesentlicher Teil der Organisation. Dort, wo propagierte Führungskultur und tatsächlich erlebte Führung widersprüchlich sind, gerät die Arbeitgeberattraktivität rasch auf den Prüfstand. Denn Mitarbeitende stellen sich im Alltag ständig – meist unausgesprochene – Fragen, wie: »Was passiert mir hier, wenn ich meine Meinung sage? Wenn ich etwas ausprobiere? Wenn ich ein Fehler mache? Wenn ich widerspreche?«
Führung zeigt sich nicht in dem, was Führungskräfte sagen, sondern in dem, was Mitarbeitende erleben.
Kultur als Gedächtnis der Organisation
Unternehmenskultur entsteht jeden Tag durch das, was Menschen beobachten, erleben, erfahren, lernen und wiederholen. Die Kultur eines Unternehmens ist ein einzigartiger Wettbewerbsvorteil und wird maßgeblich durch passende Strukturen und guter Führung geprägt. Letztlich beeinflusst sie, ob Menschen bleiben, sich (nicht) einbringen oder irgendwann gehen.
Kultur verändert sich nicht durch neue Werte auf dem Papier. Sie verändert sich dort, wo Menschen im Alltag neue Erfahrungen machen.
Hinweis: Dieser Blog-Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Tools erstellt oder bearbeitet.